mehr als eine Alternative zu den Highend Audi Aerofoils – Jetwave efoils

Unvergessen das Video wo Herbert Diess auf dem Audi Aerofoil efoil auf de n VW eigenen Seen in Wolfsburg efoilt und eine Ansprache an seine Mitarbeiter hält. Die Audi Aerofoils wurden als Highend Carbon Jet angetriebene Efoils promotet und waren wohl eigentlich gedacht um den VW Mitarbeitern die Technologie von E-Motoren und Akkumanagement schneller nähre zu bringen.

In der Praxis waren die Audi efoils ziemlich laut pfeifend und eher träge in er Beschleunigung und kaum zu händeln sobald der Jet an der Wasseroberfläche Luft zog. Vom Material ist das Board sicherlich High End , aber es wurde von Ingenieuren und nicht von Surfern entwickelt, was man beim Handling der Bedienung merkt. Das Board funktioniert prinzipiell, aber so ein richtig tolles efoil Feeling kommt nicht auf – verglichen mit dem hohen Preis macht es für Wellen-Enthusiasten gleich die Premium efoilmarken wie Lift oder Flite zu kaufen.

Bis jetzt.

Neuer Jet – efoil Anbieter Jetwave

Wir hatten letzten Sonntag das Vergnügen den nagelneuen Jetwave C100 zu fahren mit dem Einstiegspreis von 11.000€ .

Das makellose Sichtcarbon an Mast und dem schlanken Board war schon beeindruckend und übertraf schon rein optisch die Audi Aerofoils.

Die superschlanke Jet Turbine sah schick aus, aber eher mickrig klein im Vergleich zum Audi efoil Antrieb.

Der Praxistest auf dem Wasser offenbarte die Wahrheit über das Bord.
Das Board hat 3 Grundeinstellungen: Beginner, Sport und Wild.
Wir sind nur Sport gefahren und die Power des Boards war kaum zu handeln.
Das Board hat 10 Powerstufen. Sobald man mit Stufe 4-5 aus dem Wasser ist, ist Stufe 2 vollkommen ausreichend um entspannt aber nicht langsam über das Wasser zu fliegen. Mit Stufe 5-6 und braucht ein 80kg Fahrer schon einen sehr ruhigen Gasfinger um nicht vom Board geworfen zu werden. Die Power von dem Jet übertrifft die meisten Highend Propellerantriebe. So eine aggressive Leistung haben wir zuvor noch nicht erlebt und das efoilen gleicht dem Ritt auf einem Bullen. Klar ist ein Jet physikalisch weniger Wirksam und der Poweroutput verglichen mit eine m Propeller meist schwächer – aber Jetwave hat es geschafft einen Jetantrieb zu entwickeln der mehr Power liefert als die meisten derzeit am Markt verfügbaren Boards…. egal welcher Antrieb.

Hinter Jetwave stecken unter anderem Techniker von ehemals Waveshark efoil und mit dem nagelneuen Jetwave efoil haben sie alles neu und besser gemacht, was andere efoil-Hersteller versuchen nachträglich zu optimieren. Für den Preis von ca. 11.000€ erhält man ein Highend Carbonboard, mit Carbonmast mit einer am Markt noch nie dagewesenen Power zum nahezu halben Preis der Premiumhersteller. (Selbst wenn Jetwave sich nicht etablieren könnte, lohnt es sich dieses Board zu kaufen…. einfach weil es so gut verarbeitet und von der Power aktuell allen anderen efoils überlegen ist)
Fortgeschrittene Efoiler können gerne wegen Testfahrten anfragen, für Anfänger ist dieses Board nix und kaum zu bändigen.

Nachfolgend ein Video von der ersten Testfahrt. Das Problem war nicht das Board oder das Können des Fahrers, das Problem war das 6 Grad kalte Wasser und der Gasfinger des Fahrers 😉

Wer es surfiger mag und lieber mit den Wellen reitet, statt sie zu durchscheiden, der sollte sich bei uns über Hobbywing oder im Premiumbereich LIFT efoils austauschen.


Kommentare

2 Antworten zu „mehr als eine Alternative zu den Highend Audi Aerofoils – Jetwave efoils“

  1. Echt jetzt? Findet ihr das nicht ein wenig unseriös über andere Hersteller herzuziehen bevor es irgendein positives Feedback von einem richtigen Jetwave Kunden gibt?

    Seit 2017 schreibe ich über eFoils und lese zum ersten Mal hier bei Euch, dass die Aerofoils eFoils laut und pfeifend sind. Das war wohl eher Fliteboard 😉

    Kein guter Start um eine neue Marke zu etablieren. Schaue nicht auf andere, sondern nur auf dich selbst …

    1. Hallo Andreas,

      danke für Dein Feedback auf das wir gerne eingehen. Wir sind die ca. 5000€ teureren (und unserer Meinung nach) überhypten Audi Aerofoils gefahren und das Jetboard erst kürzlich (auch wenn es noch nicht wirklich verkauft wurde). Auch kennen wir einige Audi Aerofoils Besitzer die uns ihr Leid mit den Boards und auch dem Support geklagt haben. Unser Beitrag sollte eigentlich ganz sachlich sein und ein Gegengewicht zur übertriebenen Darstellung der Audi-efoils sein. Insbesondere Anfänger können selbst nicht beurteilen ob ein efoil gut oder schlecht (bzw. geeignet) ist und fallen dann oft aufs übertriebene Marketing rein.

      Die Audi Boards fahren sich nicht besonders harmonisch, (die alten Modelle ohne Loch waren relativ schwer zu beherrschen am Ende des Mastes) haben relativ wenig Leistung und sind nicht wesentlich leiser als die (alten) Fliteboardmotoren.

      Die Jetwaveboards, die wir bisher gesehen haben waren auch qualitativ wesentlich besser und der Jetantrieb ist geradezu filigran und hat eine unglaubliche Power, die wir so bei Jetantrieben noch nie erlebt haben. Die Power dieses Jets übertrifft die meisten Propellerantriebe.

      Dies mag daran liegen, dass das Jetwave eine Neuentwicklung ist und auf die neueste Technik zugegriffen und alles ein bisschen besser gemacht wurde – was für ältere Hersteller immer etwas schwieriger ist.

      Generell betrachten wir alle Produkte nüchtern sachlich technisch (mit all ihren Vor- und Nachteilen) , weil wir nicht nur verkaufen wollen, sondern weil wir langfristig zufriedene und begeisterte Kunden haben möchten.

      Aber das Jetwave Board hat uns als Ingenieure wirklich beeindruckt. Das ist wirklich sehr wertig konstruiert mit wertigen Materialien und hat nur kleine Bugs (wie z.B. den nicht fest fixierten Akku, der bei sportlichen Fahren klappert – was wir auch offen angesprochen haben und was mit einem Pad auch einfach zu beheben ist, kleinere Softwarebugs).

      Wenn Du magst kannst Du gerne vorbeikommen und das Jetwave probieren – mit Deiner Erfahrung im efoil Bereich wirst Du begeistert sein – sofern Du aggressive schnelle Efoils magst.

      Die Sichtcarbon „builtquality“ entspricht, übertrifft Audi und die Topmodelle von Flite, die volle Performance (Wildmodus) ist nur von absoluten Profis zu beherrschen. Anfängern wird es schwer fallen überhaupt auf das Board zu kommen (man foilt mit Stufe 2 einigermaßen entspannt) .
      Für knapp über 10.000€ gibt es derzeit kein Full-Carbon Efoil in der Qualität und Leistungsklasse.
      Ein quasi neuer Hersteller (Teils Ex-Mitarbeiter von Waveshark) der so ein überzeugendes Board als erstes Produkt auf den Markt bringt sollte man beobachten und loben dürfen.

      Ganz liebe Grüße
      Sebastian
      Ps: Ich selbst bevorzuge eher die filigranen LIFT oder Fliteboards – weil ich gar nicht so gerne rase mit den efoils, sondern lieber langsamer mit den Wellen reite 😉 – Wer über das Wasser rasen und messerscharf carven will – kann unserer Meinung nach aktuell nix besseres und preiswerteres kaufen als das Jetwave.

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